Wir sind alle Menschen - Re:Levant
Ultraorthodoxe in Israel, Charedische Familie, Dan Lazar

Wir sind alle Menschen

Los geht's
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Wir befinden uns noch immer im Lockdown, die Infektionsrate ist nach wie vor sehr hoch, die Spannungen zwischen Ultraorthodoxen und Säkularen hat in Israel leider eine neue traurige Höchstbilanz erzielt, wahrscheinlich die Grösste seit der Gründung des Staates. Die Mehrheit ist empört darüber, dass sich die ultraorthodoxe Öffentlichkeit nicht an die Verbote und Auflagen einhalten und da kommt es zu gewaltsamen Zusammenstößen.

Die Atmosphäre in Israel ist schwierig und explosiv.

Vor diesem Hintergrund habe ich einen Satmar-Anhänger in Bnei Brak und einen weltlichen Journalisten aus Davar Rishon zusammengebracht, um einen Dokumentarfilm über das Leben einer ultraorthodoxen Familie zu schreiben. Mir geht es darum die Ähnlichkeiten zwischen Orthodoxen und Säkularen aufzuzeigen, im Gegensatz zu dem was gewöhnlich in den Medien gezeigt wird. Uns vereint mehr, als uns trennt!

Auf dem Foto sehen wir Avromi Kaf, 43, aus Bnei Brak, Vater von 8 Kindern und Großvater von zwei Enkelinnen (die auf dem Foto erscheinen)! Er hat sich mit dem Coronavirus infiziert aber ihm geht es inzwischen besser. Seine Frau ist nun auch krank, aber beide scheinen den Krankheitsverlauf mit dem Coronavirus gut zu überstehen.


Abromi, seine Frau und seine Kinder versuchen sich an die Richtlinien zu halten und diese schwierige Zeit, so gut es geht, zu überleben. Sie sind Opfer der Situation und nicht Täter.

Ich hoffe, dass ich mit diesem Foto, diesen Aspekt euch näher bringen konnte.

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Dan Lazar, 42, aus Herzliya: Ein Fotograf der hauptsächlich Menschen im Visier hat. Er reist seit etwa einem Jahrzehnt durch die israelische Gesellschaft, dokumentiert sie von Nord bis Süd und bemüht sich, alle Kulturen und Gemeinschaften hier kennenzulernen: Juden, Araber und Christen, Säkulare und Religiöse und all die Vielfalt, die es gibt. Mit seiner Kunst strebt er danach, Platz für alle zu schaffen, unabhängig von Religion, Ethnie oder Geschlecht. Er hofft, dass er Israel in all seinen Farben und seiner Komplexität so präsentieren kann, wie es ist.

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Interessant, und etwas optimistisch nach dem super-pessimistischen Post von letzter Woche (zum selben Thema). Wenn es Entwicklung zum im Artikel erwähnten Film gibt, bitte hier posten!

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Jerusalem, Essen, Küche, Kochbuch, Familie, Israel, Kurzgeschichte
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