Raketen auf Tel Aviv und das Internet tobt - Re:Levant
Raketen, Israel, Tel Aviv, Gazastreifen
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Raketen auf Tel Aviv und das Internet tobt

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Am Donnertag, den 14.3.2019 gab es Sirenen im Grossraum Tel Aviv zu hören. Es fielen zwei Raketen aus dem Gazastreifen und das Raketenabwehrsystem die „Eiserne Kuppel“ konnte diese abfangen. Das waren die ersten Raketen nach vier Jahren, die auf Tel Aviv fielen. Wir fassen hier die ersten Reaktionen aus den Sozialen Netzwerken zusammen.

Facebook und die Raketen

In folgenden Post verkündete ein Tel Aviver, dass er endlich seine Nachbarn im Treppenhaus kennengelernt habe. Bei Raketenalarm werden die Einwohner gebeten, sich in Schutzräume zu begeben. Leute, die keinen Zugang zu einem Schutzraum haben, können im Treppenhaus Zuflucht finden bis die Bedrohung vorüber ist. Dies führt oft dazu, dass man seine Nachbarn und Umgebung kennenlernt.

Sderot lädt Tel Avivis zum VIP Besuch ein

Sderot, eine Stadt im Süden Israels, die nur 13 km von Gaza Stadt entfernt ist, kann fast tagtäglich Raketenangriffe aus dem Gazastreifen registrieren. Die offizielle Facebookseite von der Stadt Sderot konnte es sich nicht verkneifen einen augenzwinckernden Kommentar zu äussern, wo sie die Stadt Tel Aviv und ihre Einwohner zu ihren Schutzräumen einzuladen: „Was habt ihr euch ein bisschen erschrocken? Ihr seid eingeladen unsere Schutzräume aufzusuchen. Da kriegt ihr auch eine VIP Behandlung von erfahrenen Gastgebern.

Parkplatzprobleme in Tel Aviv

In Tel Aviv ist es eine grosse Herausforderung einen Parkplatz zu finden. Und hierzu wurde ein Vergleich zur aktuellen Situation gezogen:
„Die erste Rakete wurde abgefangen, die zweite sucht noch einen Parkplatz…“.

Humor als Bewältigungsstrategie

Natürlich darf man bei diesen humorvollen Posts nicht vergessen, dass Israelis dazu neigen mittels Humor stressige Zeiten zu bewältigen. Es gibt andauernd Krieg, viele Raketen, die auf Israel fallen, werden in den westlichen Medien nicht erwähnt. Wir von Re:Levant werden das ändern und halten euch auf dem Laufenden.

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Leah hat 2004 Alijah gemacht. In Deutschland war sie Regieassistentin am Münchener Residenztheater für Dieter Dorn tätig, am Berliner Ensemble und den Salzburger Festspielen von Claus Peyman engagiert.
Seit sie in Israel ist, beschäftigt sie sich mit Content und Community Management für High Tech Firmen.

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