Altneuland, Tel Aviv, Moderne

Altneuland

Die Stadt erneuert sich! Diese Woche stellt uns unser Fotograf Dan Lazar einen typischen Anblick der Stadt Tel Aviv vor, ein Überbleibsel des Alten, und vieles vom Neuen

Über Tel Aviv sagt man, sie sei eine Stadt ohne Pause. Das ist richtig, sowohl vom prickelnden Aspekt des unendlichen Erlebens rund um die Uhr, als auch vom Gesichtspunkt der Entwicklung der Stadt im langen Lauf der Zeit. Tel Aviv erlebte klassisches Bauen bereits vor und zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts („die weiße Stadt“), und erlebte ebenso industrielles und schnelles Bauen in einer Zeit, in der schnell gebaut werden musste. In den letzten Jahren ragen immer mehr absolut moderne Wolkenkratzer unter der Sonne empor (ich wollte „unter jedem frischen Baum“ schreiben, aber sie sind einfach zu hoch!), und durch die Verbindung kann man sehen, wie sich die Stadt wieder verändert und entwickelt. Es ist immer interessant in Tel Aviv, immer dynamisch.

Aus dem Hebräischen von Patrick Samuel Goldfein

Dan Lazar, 42, aus Herzliya: Ein Fotograf der hauptsächlich Menschen im Visier hat. Er reist seit etwa einem Jahrzehnt durch die israelische Gesellschaft, dokumentiert sie von Nord bis Süd und bemüht sich, alle Kulturen und Gemeinschaften hier kennenzulernen: Juden, Araber und Christen, Säkulare und Religiöse und all die Vielfalt, die es gibt. Mit seiner Kunst strebt er danach, Platz für alle zu schaffen, unabhängig von Religion, Ethnie oder Geschlecht. Er hofft, dass er Israel in all seinen Farben und seiner Komplexität so präsentieren kann, wie es ist.

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Rosebud
Rosebud
1 Monat

Es kann hier erwaehnt werden, dass „Altneuland“ der Titel eines utopischen Romans ueber das zukuenftige Israel ist (veroeffentlicht 1902), und dass die Hebraeische Version uebersetzt wurde als – „Tel Aviv“ (Fruehlingshuegel)

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