Jerusalem, Sukkot, Corona

Leere Straßen

Israel befindet sich in einer landesweiten Quarantäne. Kurz bevor das Land dicht gemacht wurde, wurde dieses Foto auf den Straßen Jerusalems aufgenommen.

Da war es noch erlaubt, das Haus in einem grösseren Radius von mehr als 1000 Meter zu verlassen und es durfte noch Straßenkünstler auftreten.

In Jerusalem hat man versucht ein möglichst normales Leben zu führen, zwar mit Maske und mit Abstand, aber man hat sich stets bemüht ein wenig Kultur ins Leben zu rufen – egal ob ultraorthodox oder säkular, Frau oder Mann.

Heute sind die Straßen Jerusalems, wie leergefegt und wer weiß wie lange.

Jerusalem, Sukkot, Corona

Dan Lazar, 42, aus Herzliya: Ein Fotograf der hauptsächlich Menschen im Visier hat. Er reist seit etwa einem Jahrzehnt durch die israelische Gesellschaft, dokumentiert sie von Nord bis Süd und bemüht sich, alle Kulturen und Gemeinschaften hier kennenzulernen: Juden, Araber und Christen, Säkulare und Religiöse und all die Vielfalt, die es gibt. Mit seiner Kunst strebt er danach, Platz für alle zu schaffen, unabhängig von Religion, Ethnie oder Geschlecht. Er hofft, dass er Israel in all seinen Farben und seiner Komplexität so präsentieren kann, wie es ist.

0 0 Abstimmung
Article Rating
Abonnieren
Informieren Sie mich
guest
0 Comments
Meinung innerhalb des Texte
Alle Kommentare ansehen
Vorherigen Artikel

Pinguin

Nächsten Artikel

Interview mit Patrick Stafler

Spätestens abBlog

Wandertagebuch

In Ophiras jemenitischer Familie gibt es ein Geheimnis. Das wusste Ophira nicht, und schon gar nicht,

Die Kommune

Inzi hat eine Idee, wie die Linke gewinnen könnte. Auszug aus dem Roman "Die Kommune" von

Wer hat Angst vor Omikron?

Omikron ist ein grosses Thema überall! Diese Woche brachte Dan seine Kamera in eine geschlossene Massenveranstaltung

JZ

JZ ist ein frustrierter Schriftsteller in New York. Auszug aus einem Roman von Yuval Lieblich

0
Was denken Sie? Wir würden gerne Ihre Meinung erfahren!x
()
x
0 £0.00