Mea Shearim, spanner

Alle spannen mal gerne

Diese Woche begleiten wir unseren Fotografen Dan Lazar bei einem Rundgang in seinen geliebten Gassen von Me’a Sche’arim, und eine weitere Dokumentation menschlicher Momente, in denen wir uns alle finden könnten. 

Ich liebe es Me’a Sche’arim zu besuchen, und seine wundervollen Gassen. Hinter jeder Wendung versteckt sich eine weitere menschliche Geschichte, ein Paradies für Straßenfotografen.

Viele sagen über die Ultra-Orthodoxen, das sie anders sind, dass sie nach anderen Gesetzen leben – dass es nichts Gemeinsames gibt, zwischen „ihnen und uns“. Ich liebe es, ein fürs andere Mal zu entdecken, dass alles im Grunde das Selbe ist, Menschen sind Menschen, auch wenn sie anders aussehen und anders leben. 

Obwohl das einem Teil von uns wie selbstverständlich vorkommt, fühle ich, dass viele nicht so denken, und vor allem diesen Menschen freue ich mich immer Momente zu zeigen, in denen sich jeder selbst finden könnte.

Aus dem Hebräischen von Patrick Samuel Goldfein

Dan Lazar, 42, aus Herzliya: Ein Fotograf der hauptsächlich Menschen im Visier hat. Er reist seit etwa einem Jahrzehnt durch die israelische Gesellschaft, dokumentiert sie von Nord bis Süd und bemüht sich, alle Kulturen und Gemeinschaften hier kennenzulernen: Juden, Araber und Christen, Säkulare und Religiöse und all die Vielfalt, die es gibt. Mit seiner Kunst strebt er danach, Platz für alle zu schaffen, unabhängig von Religion, Ethnie oder Geschlecht. Er hofft, dass er Israel in all seinen Farben und seiner Komplexität so präsentieren kann, wie es ist.

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