Tel Aviv, Strasse, Teppich

Das Leben selbst in Tel Aviv

In der vergangenen Woche besuchte unser Fotograf Dan den Lewinsky-Markt in Tel Aviv und bringt uns von dort Eindrücke und Gedanken  

Der Winter hat Tel Aviv noch nicht erreicht. Und so lieben es die Tel Aviver ihre Wochenend-Tage draußen zu verbringen, in den Straßen, den Märkten und der pulsierenden, kulinarischen Szene der Stadt.  Im Süden der Stadt, der wilderen Gegend der Jungen, geht die Feier fast immer ungestört weiter, mit Straßenfesten, Schnellimbissen, bei Treffen von Freunden – und einer großen, endlosen Party. Und nur die Lieferboten, Straßenarbeiter, Bettler und andere „Durchsichtige“ versuchen ebenfalls die pausenlosen Feiern zu genießen, meist nur mit teilweisem Erfolg.

Aus dem Hebräischen von Patrick Samuel Goldfein. 

Dan Lazar, 42, aus Herzliya: Ein Fotograf der hauptsächlich Menschen im Visier hat. Er reist seit etwa einem Jahrzehnt durch die israelische Gesellschaft, dokumentiert sie von Nord bis Süd und bemüht sich, alle Kulturen und Gemeinschaften hier kennenzulernen: Juden, Araber und Christen, Säkulare und Religiöse und all die Vielfalt, die es gibt. Mit seiner Kunst strebt er danach, Platz für alle zu schaffen, unabhängig von Religion, Ethnie oder Geschlecht. Er hofft, dass er Israel in all seinen Farben und seiner Komplexität so präsentieren kann, wie es ist.

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