Flughafen Ben Gurion, Israel, fliegen, reisen, Flugverkehr

Israel geöffnet, vorübergehend

Diese Woche reiste Dan Lazar in Europa, und war wie die meisten Israelis bewegt bei der Rückkehr den Küstenstreifen Israels zu passieren, jedoch ist das Flug-Erlebnis noch keine Selbstverständlichkeit und nicht garantiert in Zeiten von Corona

Eine magische Woche in Wien liegt hinter mir. Kälte, an die wir in Israel nicht gewöhnt sind, europäische Manieren, gigantische Wortstrukturen voller Konsonanten, Schlösser, das Café Central…

Und dennoch immer angenehm zurückzukehren, und immer bewegend den Küstenstreifen Tel Avivs zu überqueren. Dachte daran, dass dies mein erster Flug seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie war – und genau am Tag meines Fluges wurden Daten veröffentlicht, dass die Corona-Fälle in Europa die dritte Woche hintereinander ansteigen, und zeitgleich wurde in Israel der erste Fall einer neuen, noch ansteckenderen Unter-Variante, höchstwahrscheinlich des Delta-Viruses, bekannt. 

Wer weiß, möglicherweise schließen sich die Grenzen bald wieder, und man ist gezwungen bis zum nächsten Mal zu warten, wer weiß bis wann. Bin froh, dass ich die Gelegenheit für einen kurzen Sprung in eine andere Welt nutzte, nah und fern sogleich, und warte schon aufs nächste Mal…

Aus dem Hebräischen von Patrick Samuel Goldfein

Dan Lazar, 42, aus Herzliya: Ein Fotograf der hauptsächlich Menschen im Visier hat. Er reist seit etwa einem Jahrzehnt durch die israelische Gesellschaft, dokumentiert sie von Nord bis Süd und bemüht sich, alle Kulturen und Gemeinschaften hier kennenzulernen: Juden, Araber und Christen, Säkulare und Religiöse und all die Vielfalt, die es gibt. Mit seiner Kunst strebt er danach, Platz für alle zu schaffen, unabhängig von Religion, Ethnie oder Geschlecht. Er hofft, dass er Israel in all seinen Farben und seiner Komplexität so präsentieren kann, wie es ist.

0 0 Abstimmung
Article Rating
Abonnieren
Informieren Sie mich
guest
0 Comments
Meinung innerhalb des Texte
Alle Kommentare ansehen
Vorherigen Artikel

Der Doktor

Nächsten Artikel

Von dort hierher

Spätestens abBlog

Schlaf mein Tal

Ruth Netzer erzählt in "Schlaf mein Tal" die Geschichte ihrer Familie, von Deutschland nach Palästina, in

Religionsfreiheit in Israel

Diese Woche besuchte unser Fotograf Jerusalem, die Grabeskirche in der Altstadt, und war nach zweijähriger Corona-Absenz

0
Was denken Sie? Wir würden gerne Ihre Meinung erfahren!x
()
x
0 £0.00