2020

Vor mehr als zwanzig Jahren schrieb die Psychiaterin Hamutal Shabtay einen Roman mit dem Titel "2020". 2020, weil er in dieser fernen Zukunft spielt. Und was geschieht in dieser fernen Zukunft? Ein tödliches Virus macht die Welt unsicher, verbreitet sich sehr schnell, Kranke werden von Gesunden

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Die Kreuzritter-Chalwa

"Land frisst" von Dr. Yahil Tsaban schenkt dem Klang der israelischen Lebensmittelsprache sein Ohr, ihrem Wortschatz, ihrer Grammatik, ihrer Lyrik und Poesie. Das Buch nimmt sich dem Einkaufen, dem Kochen und dem Konsum der Lebensmittel, als Kunstwerk an und sieht im Geschmack ein poetisches Phänomen.

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Inta Omri

„Inta Omri“ ist in erster Linie eine Geschichte über eine stürmische, verzweifelte, gewalttätige,  hingebungsvolle und schmerzend erotische Liebe, auf dem Hintergrund des Jerusalems der ersten Intifada, die sich im Dezember 1987 entzündete. Die beiden Liebenden sind ein Palästinenser und eine Jüdin. Der politische Hintergrund droht, ihre

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Der Fuchs

Maayan Ben Arie, in Tel-Aviv in einer aus Persien eingewanderten Familie geboren, lebt seit 25 Jahren in einem kleinen Dorf in Galiläa. Sie ist holistische Chiropraktikerin und leitet Kurse zum Thema „heilende Geschichten“. „Ein riesiges Zimmer öffnet sich – heilende Geschichten“ ist ihr erstes Buch. Es

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Hans, der Jecke vom Mugrabi-Platz

„Balkon zum Meer“ (Yediot, 2011) ist eine Geschichtensammlung von Rami bar Adon, die das Tel-Aviv der 50-er Jahre beschreibt: Arbeiterviertel, Neueinwanderer, Arbeitsplätze, alles in einem sehr kleinen Umkreis rings um den alten Hafen von Tel-Aviv, den „Atzma’ut“-Park, den Jarkon-Fluss, „die Baracke von Awigdor“ und die „Disengowa“-Straße.

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Tel-Aviv Paradies Hölle

Auch Dämonen haben Berührungsängste… Eine ganz normale Liebesgeschichte im heutigen Tel-Aviv, nur dass hier ein Engel und ein Dämon um die Seele des Verliebten wetteifern. Aus aus "Tel-Aviv Paradies Hölle" von Ohad Ouziel…

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Böser Bub

In "Böser Bub" von Yael Schachnai wird älteste Sohn einer normativen israelischen Familie Jahre alt unter Verdacht verhaftet, dass er einen Mord begangen hat, als er 17 Jahre alt war. Die Erzählerin ist die Mutter, Eva. Sie kommt aus einer deutschen, nichtjüdischen Familie, ihr Großvater war

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Loblied auf die Einsamkeit

In Uris Leben scheint alles in Ordnung zu sein. Er hat eine Frau, Kinder, eine feste Anstellung an der Universität, und jedes Jahr fährt er zu akademischen Kongressen. Heute ist der letzte Tag seines Aufenthaltes in New York, und den Weg zum Flughafen macht er mit

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Tmol Schilschom

David Ehrlich… …habe ich nie kennengelernt. Über sein Leben als Schriftsteller und Poet, als Homosexueller aus dem weltoffenen Ramat Gan, der in das homophobe Jerusalem aus freiem Willen zog, und über seine akademische und journalistische Karriere las ich erst in den Nachrufen der Presse. Trotzdem stimmte

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